Es war wohl im Sommer des Jahres 2003. 

Ich spazierte mit meiner Mutter über den Friedhof am Sternbuschweg,

dem so genannten „ Alten Friedhof “.

 Wir taten das, was wohl viele Friedhofsbesucher gerne tun:  wir lasen die Namen auf den Grabsteinen

und versuchten, diese eventuellen

Bekannten oder gar Verwandten zuzuordnen.

Ganz unvermittelt las ich auf einem Stein den Satz:

„ Lehrer u. Künstler aus Berufung “.

Ich erstarrte, als ich den Namen sah, der über dieser Inschrift in den Stein gemeißelt war:

 

ROLF ERASMUS HÖFER

geb. 21.3.1910 DRESDEN   -   gest. 9.2.1992 DUISBURG

Ich stand am Grab meines Kunstlehrers.

 

Dieses Erlebnis war Anregung genug, um diese Dokumentation zu erstellen

und sie hiermit in Dankbarkeit

dem Verein der Ehemaligen

und der Schulleitung des Steinbart-Gymnasiums

vorzulegen.

Karl-Heinz Hartmann ( Abitur 1970, O1c )